Willkommen Daheim!

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Juso Kreisverbands Emmendingen. Auf unserer Homepage findest du alle Informationen über uns und unsere Arbeit im Kreis Emmendingen. Politik lebt vom Mitmachen.

Kannst du dir eine Zukunft vorstellen, in der Menschen zusammen kämpfen anstatt gegeneinander? In der wir alle die Zukunft gestalten ohne in der Vergangenheit stecken zu bleiben? Wo siehst du deinen Platz in dieser Zukunft? Frag dich nicht, wann sich Dinge ändern... Du allein bist die Zukunft! Stell dich der Herausforderung und denk dir deine Welt! Du musst nur den Mut haben, Dinge zu verändern.. Und den Mut, deine eigenen Wege zu gehen... ...wer immer nur in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine Spuren. Geh deinen Weg! Schwierig? Ja! Unmöglich? Nein! Du bist nicht alleine. Wir bieten dir unsere Unterstützung an. Wir laden dich ein, deine Ideen, dein Engagement und deine Tatkraft bei uns einzubringen und mit uns die Zukunft zu gestalten. Was du dafür brauchst ist der Mut zur Veränderung. Wie auch immer die Zukunft aussehen wird: Es liegt an dir. Melde dich immer bei uns. Wir freuen uns auf dich!

Euer Juso Kreisvorstand

 

20.11.2017 in Pressemitteilungen

Jusos Emmendingen stehen konsequent hinter GroKo-Ausschluss.

 

Große Neuigkeiten an einem kalten Montagmorgen. Noch in der Nacht von Sonntag auf Montag tritt Christian Lindner vor die Presse und verkündet, die Jamaika-Sondierungen sind gescheitert. „Lieber nicht regieren als falsch“ lautet der Slogan. Schon im Wahlkampf haben sich die Liberalen auf gute Promotion verstanden, während Inhalte eher fern blieben. Für die Jusos ist der Spruch allerdings Wahrheit. Sie hoffen, dass eine weitere GroKo ausgeschlossen bleibt.

 

Es muss klar sein:“, betont Kreissprecher Pavlos Wacker „Die SPD ist nicht das Reserverad der Union! Wir Jusos setzen uns dafür ein, dass die SPD in ihrer Oppositionsrolle bleibt. Eine weitere GroKo kommt für uns nicht in Frage.“

Im Falle einer Jamaika-Koalition sei es sowieso nur zu einer Koalition des kleinsten gemeinsamen Nenners gekommen, heißt es des Weiteren aus dem Juso-Kreisvorstand. Das ständige Kräftemessen von CSU und CDU habe dazu geführt, dass wir mehrere Wochen nach der Wahl noch immer keine neue und funktionsfähige Regierung hätten.

Über die Chancen der einzelnen Parteien bei einer Neuwahl kann nur spekuliert werden, da es sich um ein historisches Novum handeln würde“, ergänzt Pressesprecherin Vanessa Bossler „Fest steht: ob August oder Dezember, die Jusos werden auch im Falle eines zweiten Wahlgangs die aktivste Jugendpartei im Kreis Emmendingen sein.“

26.09.2017 in Pressemitteilungen

SPD und Jusos blicken kämpferisch nach vorne

 

Zeit für Erneuerung nutzen

Als einen harten Schlag in die Magengrube empfanden die Sozialdemokraten im Landkreis das Ergebnis der Bundestagswahl. Jedoch wolle man sich von diesem Schlag nicht geschlagen geben, sondern die nächste Legislatur als Zeit für Erneuerung nutzen. Vanessa Bossler, Pressesprecherin der Jusos Emmendingen, betonte, dass sich ihre Überzeugungen von Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität nicht ändern werden, weil das Ergebnis der Bundestagswahl so enttäuschend war.

Die Kreis-SPD freut sich, dass Johannes Fechner wieder in den Bundestag einzieht: "Fechner hat die Region stark in Berlin vertreten und nicht nur in der Rechtspolitik viel erreicht", so Raphael Pfaff, stellvertretender Kreisvorsitzender.  

Er ergänzte: „Fehler der Vergangenheit, können nicht innerhalb weniger Monate aufgearbeitet werden. Daher ist es wichtig glaubwürdig für soziale Gerechtigkeit einzustehen. Mit Fechner im Bundestag, Luisa Boos in der Landespartei und Sabine Wöfle in der Landtagsfraktion haben wir hierfür das passende Personal mit richtigem Tatendrang."

Neben der Aufarbeitung des eigenen Ergebnisses, ist für die Jusos auch weiterhin eine gesellschaftliche Aufklärung wichtig. Die Kreissprecher Helena Huber, Moritz Dreßen und Pavlos Wacker erklärten am Kampf gegen Rechts festzuhalten. Nach den häufigen Auseinandersetzungen zwischen Jusos und AfD-Anhängern in den vergangenen Monaten sind die Jusos zwar entsetzt über das Wahlergebnis, lassen sich aber nicht entmutigen. Im Landkreis gab es von Seiten der Bürger große Unterstützung für Toleranz und gegen die AfD.

23.09.2017 in Aktuelles

Kippt der Iran-Deal?

 

Ein Kommentar über Trumps Worte zum Iran-Abkommen

Wenn die Politik etwas aus dem Jahr 1962 hätte mitnehmen sollen, dann ist es die Erkenntnis, dass mit Atomwaffen nicht zu spielen ist. Damals, als die Welt am Abgrund stand, rettete eine Mischung aus Glück und dem Zögern Einzelner in der richtigen Situation die Menschheit. Viele Diplomaten verbrachten ihre Lebenszeit damit, dafür zu sorgen, dass eine derartige Eskalationsstufe nicht wieder auftreten könne. Dabei geht es nicht nur um den ewigen Konflikt zwischen Russland und den USA. Eine der dafür notwendigen Maßnahmen war auch das Iran-Abkommen 2015, was dazu beitragen sollte, einer Welt ohne Atomwaffen näherzukommen.

Es ist geradezu lächerlich wie dieser historisch unermeßlich wertvolle Fortschritt in Sachen Friedenspolitik von einem unbesonnenen Trampel, den das amerikanische Volk zu seinem Präsidenten gewählt hat, in Gefahr gebracht wird. Donald Trump bezeichnet das Iran-Abkommen als “schlechten Deal“. US-Außenminister Tillerson weist darauf hin, dass der Iran eine entscheidende Rolle in der Friedensstiftung im Nahen Osten hätte spielen sollen. Dies sei ausgeblieben.

Dass die politische Anwesenheit des Iran beispielsweise im Syrien-Konflikt wenig hilfreich ist, bleibe nunmal so dahingestellt. Abgesehen davon kann und darf die Aufkündigung des Abkommens keine Konsequenz daraus sein. Die mit der Amtseinnahme Trumps neu aufgeflammten Differenzen zwischen den USA und dem Iran machen Sorgen. Diese Differenzen dürfen sich jedoch nicht zu einem aufkommenden Krieg, der an den kalten Krieg erinnert, weiterentwickeln. Eine Provokation der schiitischen Großmacht trägt dazu nicht gerade bei.

Nehme man an, das Abkommen würde tatsächlich gekündigt werden. Was für Folgen hätte dies? Hauptbestandteil des Deals ist der Abbau von Uran und die Begrenzung der Zentrifugen seitens des Iran, sodass man keine Atomwaffen mehr bauen könne. Im Gegenzug sollen unter anderem die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran abgebaut werden.

Ein Ende des Abkommens hätte die wirtschaftliche Schwächung des Irans zur Folge, was sich primär auf die Infrastruktur und damit auf die Bevölkerung auswirken würde. Wie eine friedliche Lösung des Konflikts dann ermöglicht werden kann, liegt fern.

Als pazifistische Organisation sehen die Jusos Emmendingen die Worte Donald Trumps folglich mit größter Sorge. Als Demokrat*innen stehen sie für eine Aufrechterhaltung des Abkommens und ein engeres diplomatisches Verhältnis zwischen der UNO und dem Iran. Nur durch Kommunikation kann irgendwann eine friedliche Lösung für den Nahen Osten gefunden werden.

15.09.2017 in Presse im Wahlkreis

Jusos Emmendingen gegen Hass und Hetze!

 

Vergangenen Donnerstag, den 14.09. fand um 18:30 eine Mahnwache der AfD in Emmendingen statt. Zuvor hatte der AfD Kreisverband Ortenau in Malterdingen eine Wahlkampfveranstaltung geplant gehabt, zu der die Jusos Emmendingen eine Veranstaltung für Toleranz und Vielfalt angemeldet hatten.

Dazu kam es jedoch nicht, da der Wirt, der die AfD beherbergt hätte, kurzfristig absagte, in der Hoffnung wirtschaftlichen Schaden für sein Gasthaus zu verhindern. Von Seiten der AfD wurde daraufhin den Jusos Emmendingen vorgeworfen, sie hätten den Wirt mit Linksterror bedroht, was schlicht nicht der Wahrheit entspricht.

Alternativ meldete die AfD in der Innenstadt eine Mahnwache an, bei der sie um den “Verlust der Demokratie“ trauerten. Den erschienenen zwanzig AfDlern standen schließlich, auf Initiative der Jusos Emmendingen hin, 130 Bürger*innen mit bunten Plakaten und Schildern entgegen. Leider gab es am Ende nur einen AfDler, der bereit war mit den Jusos zu diskutieren.

Die Jusos freuen sich über das zahlreiche Erscheinen der verschiedensten Leute. Jugendliche, Ältere, Geflüchtete, Mütter mit Kindern, Männer und Frauen positionierten sich gegen Fremdenhass, Hetze und Ausgrenzung, für ein weltoffenes und tolerantes Miteinander in Emmendingen und in der ganzen Bundesrepublik.

25.08.2017 in Bundespolitik

Rechter Druck vor den Bundestagswahlen

 

Es sind nun nur noch knapp mehr als vier Wochen bis zur Bundestagswahl und die Jusos Emmendingen sehen ihr optimistisch entgegen. Jedoch gibt es eine Sache, die die Jungsozialist*innen, vermutlich genau wie andere Demokrat*innen, beunruhigt. Der angewachsene Stimmenanteil an rechtspopulistischen Parteien wie der AfD.

Traut man aktuellen Umfragen, so stellt man fest, dass die rechtspopulistische AfD es schaffen wird, in den Bundestag einzuziehen und das nicht einmal knapp. In den letzten Wochen pendelten die selbst ernannten Patrioten zwischen acht und zehn Prozentpunkten.

Wie ist es möglich, dass eine Partei deren Wahlprogramm zum größten Teil aus Hass und Angst besteht, plötzlich so viel Zuspruch in der Bevölkerung erhält?

Die Wahlkampfexperten der AfD verstehen sich gut darauf, die Psyche der Bürger*innen zu manipulieren, indem sie in einem komplexen Weltgeschehen zwischen machtgierigen Herrschern wie Trump, Erdogan, Kim, Putin und Co einfache Pseudo-Lösungen bieten. Gesprochen wird hier von Pseudo-Lösungen, weil die AfD kaum Lösungen anbietet, sondern sich darauf beschränkt, die etablierten Parteien zu kritisieren. Sozio-psychologisch gesehen ist diese Taktik genial. Wer nur meckert und selbst nichts tut, kann auch keine politischen Fehler begehen und für diese zur Verantwortung gezogen werden. Fehler gibt es dann nur, wenn in Hinblick auf irgendeine Randgruppe, die nicht weiß, männlich, deutsch, Christ und heterosexuell ist, mal wieder der Mund zu weit aufgemacht wird.

Schwierig ist vor allem, dass sich Hass und Hetze im Internet immer deutlicher bemerkbar machen. Systematisch wird auf Seiten der rechten Szene gegen Personen gehetzt, die nicht dem eigenen Idealbild des “deutschen Bürgers“ entsprechen. Gerade bei Facebook ist es wichtig, offensichtlich strafbare Kommentare sofort zu melden. Dazu halten die Jusos jeden an, dem solche Kommentare auffallen. Dank des neuen Netzwerkschutzgesetzes müssen diese dann auch innerhalb von 24 Stunden gelöscht werden.

Letztendlich werden bei der Bundestagswahl die Bürger*innen entscheiden, wem sie ihr Vertrauen schenken und wer ins Parlament einziehen wird.

Die Jusos Emmendingen hoffen auf die Vernunft der Wähler*innen und werden sich auch weiterhin gegen rechte Hetze, Nationalismus und Rassismus einsetzen, denn die Jungsozialisten kämpfen für eine freie und offene Demokratie, geprägt von Toleranz und Menschlichkeit.

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